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W�hrend sich die Chaosforschung mit Zeitph�nomenen besch�ftigt, steht bei Fraktalen (von lat.: frangere = brechen) die Komplexit�t und Selbst�hnlichkeit r�umlicher Strukturen im Mittelpunkt. Auch das Internet ist fraktal aufgebaut. So wie jeder Punkt eines Fraktals unsichtbar mit einem anderen vernetzt ist, sind auch die Inhalte im WWW oder in Communities �ber Hyperlinks virtuell miteinander gekoppelt. �hnlich wie beim Beispiel der britannischen K�stenlinie, die bei Verkleinerung des Ma�stabes sich einer unendlichen Ausdehnung n�hert,
verh�lt es sich auch mit dem im WorldWideWeb zug�nglichen Wissen, welches sich in immer k�rzeren Zeitschritten verdoppelt und in neue Bereiche ausdehnt. Manager ben�tigen in Zeiten der nichtlinearen Entwicklung auch ein umfassendes Verst�ndnis von Chaosph�nomen in der �konomie, da die Wirtschaft voll ist von Strukturbr�chen, Turbulenzen, Instabilit�ten und Phasen�berg�ngen, die im Rahmen der Systemtheorie nicht beschrieben werden k�nnen. Die Entfernung vom Gleichgewicht, das Sich-Bewegen am Rande des Chaos kann geradezu als �berlebensnotwendige
Bedingung f�r das Hervorbringen von Innovationen angesehen werden. Der Begriff des Chaos wurde 1975 durch die Arbeiten von James A. Yorke und Robert M. May in die klassische Physik eingef�hrt. Edward Lorenz wies 1963 mit Hilfe eines Computers nach, dass kleine Fluktuationen in den Anfangsbedingungen von Wetterdaten nach einer bestimmten Entwicklungszeit zu v�llig unterschiedlichen Zust�nden f�hren k�nnen (der sogenannte Schmetterlingseffekt).
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